Mehl oder Puderzucker? Basmati oder Milchreis? Wer seine Vorräte in Dosen und Gläser umfüllt, gewinnt Übersicht – und verliert das Etikett der Packung. Kennst du. Beschriftete Vorratsdosen lösen das Problem, allerdings nur, wenn die Beschriftung Spülmaschine, Fett und feuchte Finger übersteht. Hier sind fünf Wege, sortiert von „schnell gemacht“ bis „hält ewig“.
1. Kreidestift oder Tafelfolie – schnell, aber empfindlich
Ein weißer Kreidemarker direkt auf dunklem Glas oder eine Tafelfolie mit Kreidestift sieht gut aus und lässt sich abwischen. Genau das ist der Nachteil: Ein feuchter Finger, ein Spritzer beim Kochen, und die Beschriftung ist weg. Für Dosen, die selten angefasst werden, reicht es; für Mehl, Zucker und Kaffee nicht.
2. Etikettendrucker – flexibel, aber nüchtern
Label-Drucker wie Brother P-touch oder Dymo drucken jeden Text auf Band. Die Bänder sind wasserfest, wirken aber technisch und sind mit 15 bis 25 Cent pro Etikett nicht billig. Wer viele Sondernamen hat („Omas Kuchengewürz“), fährt damit gut; wer 30 Standardvorräte beschriftet, ist mit fertigen Etiketten schneller.
3. Selbst drucken auf Etikettenpapier – günstig, nicht wasserfest
Vorlagen aus dem Netz auf Etikettenbögen drucken kostet fast nichts. Papier und Tintenstrahldruck vertragen aber weder Spülmaschine noch feuchte Hände; nach wenigen Wochen wellt sich das Etikett oder die Schrift verläuft. Als Zwischenlösung okay, für die Speisekammer nicht.
4. Fertig bedruckte Folienetiketten – dauerhaft und schnell
Fertige Vorratsetiketten aus wasserfester Folie sind der Weg für alle, die in zehn Minuten fertig sein wollen. Unser Set 303 Aufkleber für Vorratsdosen deckt Mehle, Zucker, Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte, Nüsse, Öle und Salze ab – dazu Blanko-Etiketten für alles, was fehlt. Die Folie ist spülmaschinenfest, wischfest und ölbeständig, der Druck bleibt jahrelang lesbar. Für die Frühstücksecke gibt es das Müsli-Set, für Gewürzgläser die Gewürzetiketten mit über 190 Motiven.
5. Blanko-Folienetiketten zum Beschriften – wenn der Inhalt wechselt
Wenn in der Dose heute Linsen und nächsten Monat Couscous liegen, brauchst du ablösbare Etiketten: die Haushaltsetiketten blanko. Sie sind wasserfest und spülmaschinengeeignet, lassen sich aber rückstandsfrei abziehen – auch als Tiefkühletiketten für Gefrierdosen und -beutel. Beschriftet wird mit Folienstift, auf dunklen Dosen mit dem weißen Edding 780.
Welche Dosen eignen sich?
Glatt und fettfrei ist alles, was zählt: Glas (Weck, Bügelgläser, IKEA 365+), Kunststoff (Tupperware, Emsa, Mepal, Rotho), Edelstahl und lackiertes Blech. Auf strukturierten oder gummierten Oberflächen und auf einigen weichen Kunststoffen halten Etiketten schlechter – hier hilft Andrücken und 24 Stunden Wartezeit vor der ersten Spülmaschine.
Wo kommt das Etikett hin?
- Regal: vorne mittig, in Augenhöhe lesbar – eckige Etiketten 46 × 17 mm.
- Schublade: auf den Deckel – runde Etiketten 38 mm.
- Vorratsschrank mit Körben: auf die Vorderseite der Dose und zusätzlich ein Etikett am Korb.
- Tiefkühlfach: Inhalt plus Datum auf ein ablösbares Etikett, damit du beim Auftauen die Dose wieder frei bekommst.
Kurz gesagt
Für Standardvorräte fertige Folienetiketten, für wechselnde Inhalte ablösbare Blanko-Etiketten, für Gewürze die Gewürzetiketten – und der Kreidestift bleibt für die Kaffeedose auf dem Regal. Wer Ordnung in der Küche mag, wird das lieben!

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